Ansätze

Projektansätze zum Thema und mit dem Medium Handy
"Können Handys fliegen?"

Landesstelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt e.V.
Ansprechpartner: Arnfried Böker

Einführung



Herzlich willkommen auf unserer Seite mit Informationen rund um das Thema Handy, natürlich im Zusammenhang mit pädagogischer Arbeit.

Die Landesstelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt e.V. arbeitet schon seit mehreren Jahren zum Thema. Dabei stehen einerseits kinder- und jugendschutzrelevante Fragen im Mittelpunkt. Andererseits geht es aber auch darum, Räume zu schaffen, um kreative Möglichkeiten, die die Nutzung des Handys bereit hält, aufzuzeigen und nutzbar zu machen.

Spiel- und medienpädagogische Schätze werden gehoben und miteinander "vergoldet". So entstehen interessante Projekte, Maßnahmen, Ansätze und Methoden. Auf dieser Homepage finden Sie Beispiele für einen Ansatz, der mit Methodenvielfalt an vielfältige Zielgruppen herantritt und Anregungen möglich macht. Das "1. Handy-Spielmobil" (1) mit unterschiedlichen Angeboten ist tatsächlich nicht nur ein Angebot für Kinder, sondern vor allem für die Eltern. Hier werden Eltern niedrigschwellig erreicht, die nicht die Angebote der gutbürgerlichen Bildungslandschaft wahrnehmen.

Der Einsatz des Handys abseits von "Arbeitsblättern", wie man sie aus der Schule kennt, ist für viele pädagogische Settings eine besondere Chance. Bereits 2003 und 2004 haben wir vom "Zauberstab der Pädagogik" gesprochen. Sicher schwingt bei dieser Formulierung viel Hoffnung mit. Trotzdem bleibt: Zaubern will auch gelernt sein. Deshalb gibt es für Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Sozial- bzw. Jugendarbeiterinnen und -arbeiter verschieden zugeschnittene Angebote, die alle eins zum Ziel haben: Sensibilisierung für Gefahren und Chancen der Handynutzung und Ermutigen zum aktiven, kreativen Aushandlungs- und Gestaltungsprozess - Lern- und Erfahrungsräume schaffen. Die Nachfrage ist enorm. Das sehen Sie beispielsweise an der Terminliste (2) auf unserer Startseite. Im "Spiel-Spaß-Wissen - Das Handy-Spielebuch" (3) sind einige Ansätze veröffentlicht worden. Auf dieser Seite unter Angebote finden Sie aber auch viele Beispiele, die die Nutzung des PCs mit dem Handy gemeinsam thematisieren.

Schule, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung, Fort- und Weiterbildung, das Opernhaus, Eltern, Volkshochschulen usw. haben alle Interesse an den Angeboten. Darüber hinaus werden Behörden wie Ordnungs- und Jugedämter oder Polizeibehörden in den Veranstaltungen bedient. Das Handy bewegt. Und es bewegt sich auch selbst. Schauen Sie sich mal das Handytheaterstück "Handyherz" (4) an. Die Frage, ob Handys fliegen können, beantworten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Ende der Veranstaltungen meist selbst.

Ich möchte Ihnen viel Spaß beim Erkunden des Angebotes wünschen. Vielleicht fangen Sie ja gleich hier an: der Handyclip "handywissen" vermittelt Ihnen einen kurzen Eindruck über unserere Arbeit. Wenn Sie Interesse haben an Zukunft des Themas Handy und Pädagogik, z.B. mobiles Blogging oder "Web 3.0" kann ich sie schon jetzt auf ein geplantes Buch des JFF (Anfang, Demmler, Ertelt, Schmidt) "Das Handy - Eine Herausforderung für die Pädagogik" hinweisen, für das ich einen Artikel vorbereitet habe mit dem Thema "Können Handys fliegen? Betrachtungen aus spiel- und medienpädagogischer Sicht, das Thema Handy bzw. das Handy als Medium in pädagogische Arbeitszusammenhänge zu integrieren". Ein 10-seitige Papier [84 KB] kann die Hintergründe unserer Tätigkeiten zum Thema Handy vertiefen und soll deshalb dem interessierten Leser zur Verfügung stehen. Es geht hier um das Zusammenspiel von Medienpädagogik und Spielpädagogik. Es ist mit einem Duzend praktischen Anregungen versehen.

Ihr Arnfried Böker

Starter:
(1) - "1. Handy-Spielmobil"
(2) - Termine
(3) - "Spiel-Spaß-Wissen - Das Handy-Spielebuch"
(4) - "Handyherz"

Hintergrundinformationen

Das Projekt hat keine zeitliche Befristung. Es wird ständig aktualisiert und weiterentwickelt.

Viele Veranstaltungen werden in der Freizeit realisiert, vor allem aber die viele Vorarbeit wie Spielgeräte entwickeln, testen, bauen oder auch die Methoden in denen mit dem Handy gespielt wird bzw. in denen Handy und Computer aufeinander abgestimmt werden müssen. Bei der Durchführung der aktivitäten helfen Ehrenamtliche, die Fahrtkosten u.ä. erstattet bekommen.

Bisher ist es noch nicht gelungen, die Projektansätze personell auf profesionellere Beine zu stellen. Bemühungen, mit der Mobilfunktbranche oder anderen zu kooperieren gibt es zwar viele, aber meist wollen alle Beteiligten mit Bordmitteln helfen und das sind eben nur bescheidene Möglichkeiten. So sind die Broschüren "Zauberstab der Pädagogik - Das Handy" (2004 T-Mobile) und der Elternflyer "Wie viel Handy braucht mein Kind?" (mobilcom) entstanden. Alle anderen Kosten wie Fahrzeug, Rechner, Handys usw. wurden privat von den Akteuren vorfinanziert, natürlich in der Hoffnung, dass im Verlauf der Zeit zumindest die Unkosten wieder zurück fließen können. Das Deutsche Kinderhilfswerk hat zwei mal eine kleine finanzielle Unterstützung beigetragen (2004 und 2005). Bemühungen um öffentliche Mittel des Landes sind bisher wegen der Finanzlage des Landes Sachsen-Anhalt ins Leere gelaufen. Zumindest wurde die Thematik als ein Bereich des Kinder- und Jugend(medien)schutzes im Vertrag der Landesstelle Kinder- und jugendschutz Sachsen-Anhalt e.V. mit dem Land festgehalten. So dass viele logistische Probleme dort gelöst werden können.

Zum Handyclip "Handywissen":
Es ist ein Clip, in dem das Ausgangsmaterial mit dem Handy erstellt wurde. Durch mehrere Konvertierungen wurde der Inhalt in ein Format gebracht, welches der Ringtonemaker von Magix (Videoklingeltöne erstellen) verarbeiten kann. Dort erhielt der Clip seine Form und wurde für das Handy wieder umgewandelt. Die begrenzte Leistungsfähigkeit der Handys und die Formatierungen sorgen für eine mäßige Bild- und Tonqualität. Aber so ist im Moment der Stand der Dinge.

Falls Sie die Datei oben, aus welchen Gründen auch immer, nicht öffnen konnten, finden Sie hier zwei Dateien für das Handy und eine in ein Videoformat gespeicherte Variante zum Download sowie einen Link zum kostenlosen Herunterladen des Nokia Multimediaplayers, mit dem Sie die Datei handywisseninfo.3gp auch auf dem Rechner betrachten können.

Clip für Handys: 3gp [2.033 KB] oder mp4 [2.026 KB]
Videoclip für Windows Media Player: wmv [1.918 KB]
Nokia Multimediaplayer